Yucca kaufen: schlanke Palmlilie mit 60 cm für sonnige Plätze
Die Yucca elephantipes, auch Riesen-Palmlilie oder Yucca-Palme genannt, gehört zu den bekanntesten Zimmerpflanzen. Botanisch ist sie keine Palme, sondern ein Spargelgewächs aus den trockenen Regionen Mexikos und Mittelamerikas. Sie bildet einen verholzten Stamm, an dessen Spitze ein Schopf aus langen, schmalen, sattgrünen Schwertblättern wächst. Diese Pflanze wird im 14-cm-Topf mit einer Höhe von rund 60 cm geliefert. Sie ist damit kompakt genug für einen Pflanzenhocker oder ein niedriges Möbelstück und kann auch direkt auf dem Boden neben einem Fenster stehen. Mit den Jahren wächst sie langsam zu einer großen Bodenpflanze heran.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Sonnig, mindestens 4 Stunden Sonne, direkt an einem Süd- oder Westfenster.
- Gießen: Alle 10 bis 14 Tage rund 0,3 Liter, im Winter etwa alle 3 Wochen.
- Größe: Geliefert mit rund 60 cm im 14-cm-Topf, Endgröße bis ca. 200 cm.
- Haustiere: Giftig für Katzen und Hunde durch Saponine.
- Pflegeaufwand: Gering, verträgt auch mal zwei Wochen ohne Wasser.
Welchen Standort braucht die Yucca?
Die Yucca braucht einen sonnigen Standort mit mindestens 4 Stunden Sonne am Tag. Am besten steht sie direkt an einem Süd- oder Westfenster. Mit 60 cm Höhe bekommt sie auf einem 20 bis 30 cm hohen Hocker oder Sideboard mehr Licht als auf dem Boden, weil der Blattschopf dann auf Höhe der Fensterfläche ist. Direkte Sonne verträgt sie gut, nach der Lieferung gewöhnst du sie in 1 bis 2 Wochen langsam an die Mittagssonne.
Bei zu wenig Licht reagiert die Yucca deutlich: Neue Blätter werden länger, schmaler, heller und hängen über. Dreh den Topf alle 2 bis 3 Wochen um ein Viertel, damit der Stamm gerade wächst. Die Temperatur liegt am besten zwischen 15 und 28 °C, im Winter verträgt sie auch 10 bis 15 °C an einem hellen Platz. Im Sommer darf sie auf Balkon oder Terrasse. Weitere Pflanzen für sonnige Fenster findest du unter Zimmerpflanzen fürs Südfenster.
Wie pflegst du die Yucca richtig?
Du pflegst die Yucca richtig, wenn du selten, aber gründlich gießt. Im Sommer reicht es, alle 10 bis 14 Tage rund 0,3 Liter in den 14-cm-Topf zu geben, im Winter alle 3 Wochen. Prüfe vorher mit dem Finger, ob die Erde in 3 cm Tiefe trocken ist. Der Stamm speichert Wasser, deshalb verträgt die Yucca Trockenheit besser als Nässe. Kippe Restwasser im Übertopf nach 15 Minuten weg. Dauerhaft nasse Erde lässt den Stamm von unten weich werden und faulen.
Von April bis September gibst du alle 4 Wochen Flüssigdünger in halber Dosis, im Winter keinen. Besprühen brauchst du nicht. Untere Blätter werden mit der Zeit braun und trocken und lassen sich abziehen, das gehört zum Wachstum. Staub auf den Blättern spülst du alle paar Monate unter der lauwarmen Dusche ab. Wenn du sie in einen schweren Übertopf stellst, steht sie auch mit wachsendem Schopf sicher.
Ist die Yucca giftig für Katzen und Hunde?
Ja, die Yucca ist giftig für Katzen und Hunde. Ihre Blätter enthalten Saponine, die beim Fressen Erbrechen, Durchfall und starkes Speicheln auslösen können. Die Blattspitzen sind spitz und können Tiere und Kinder piksen. Mit 60 cm Höhe hängen die Blätter genau auf Kopfhöhe von Katzen und mittelgroßen Hunden. Stell die Yucca deshalb auf ein höheres Möbelstück oder in einen Raum ohne Zugang für Tiere.
Wann topfst du die Yucca um und wie schnell wächst sie?
Du topfst die Yucca alle 2 bis 3 Jahre im Frühjahr um, spätestens wenn Wurzeln aus dem Abzugsloch wachsen. Wähle einen Topf, der 3 bis 4 cm größer ist, und Kübelpflanzenerde mit 30 % Sand oder Blähton. Ein schwerer Keramiktopf gibt Standfestigkeit, wenn der Blattschopf größer wird. Die Yucca wächst langsam und legt pro Jahr 10 bis 20 cm zu. In der Wohnung kann sie langfristig bis ca. 200 cm hoch werden. Weitere Pflanzen dieser Art findest du unter Zimmerpflanzen mit Stamm und moderne pflegeleichte Zimmerpflanzen.