Strelitzia Nicolai kaufen: 70 cm hoch und dicht durch zwei Pflanzen
Die Strelitzia Nicolai stammt aus dem Osten Südafrikas und gehört zu den bekanntesten großen Zimmerpflanzen. In diesem 17-cm-Topf wachsen zwei Pflanzen zusammen, die gemeinsam rund 70 cm hoch sind. Dadurch hat sie mehr Stiele und Blätter als eine einzelne Strelitzie gleicher Größe. Die breiten, ovalen Blätter stehen nicht nur in einer Ebene, sondern zeigen in verschiedene Richtungen. Die Pflanze wirkt deshalb von vorne und von der Seite gleichermaßen grün. Die Blattflächen sind glänzend, fest und reißen mit der Zeit zwischen den Seitenadern auf, wie es für diese Art typisch ist.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Sehr hell, auf dem Boden an einem Süd- oder Westfenster.
- Gießen: Etwa alle 7 Tage 0,5 bis 0,7 Liter, im Sommer eventuell öfter.
- Größe: Geliefert mit rund 70 cm, wird bis ca. 200 cm.
- Haustiere: Giftig für Katzen und Hunde.
- Pflegeaufwand: Gering, beide Pflanzen bekommen dieselbe Pflege.
Für welche Räume eignet sich die Strelitzia Nicolai mit zwei Pflanzen?
Die Strelitzia Nicolai mit zwei Pflanzen eignet sich für Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche mit Essbereich und Büros, sofern dort ein großes Süd- oder Westfenster ist. Mit 70 cm Höhe steht sie auf dem Boden und reicht mit den Blättern etwa bis zur Fensterbank. Weil sie von allen Seiten dicht aussieht, kann sie auch frei vor einer Fensterfront oder neben einer Terrassentür stehen, wo man um sie herumgeht.
Ungeeignet sind dunkle Flure, innenliegende Bäder und Räume mit Nordfenster. Dort fehlt das Licht, und die Stiele werden lang und weich. Halte die Temperatur zwischen 18 und 24 °C und nicht unter 12 °C. Weitere Pflanzen für Räume mit großen Fenstern findest du unter Pflanzen fürs Wohnzimmer. Im Winter rückst du sie näher an die Scheibe, weil das Licht dann schwächer ist.
Wie oft gießt du die Strelitzia Nicolai mit zwei Pflanzen?
Du gießt die Strelitzia Nicolai etwa alle 7 Tage, sobald die oberen 3 cm der Erde trocken sind. Zwei Pflanzen in einem 17-cm-Topf brauchen mehr Wasser als eine. Gib pro Gießgang 0,5 bis 0,7 Liter, bis Wasser unten herausläuft, und kippe den Rest nach 15 Minuten weg. Im Sommer an einem sonnigen Fenster kann es nötig sein, schon nach 5 bis 6 Tagen zu gießen. Im Winter reicht oft alle 10 bis 14 Tage.
Von März bis September gibst du einmal im Monat Flüssigdünger für Grünpflanzen. Weil zwei Wurzelballen den Topf schneller füllen, steht nach 1 bis 2 Jahren das Umtopfen an. Setze beide gemeinsam in einen 21-cm-Topf mit Kübelpflanzenerde und etwas Blähton. Wenn du lieber zwei Einzelpflanzen hast, kannst du sie dabei vorsichtig trennen. Nach dem Umtopfen wartest du 6 Wochen mit dem nächsten Dünger.
Ist die Strelitzia Nicolai giftig für Katzen und Hunde?
Ja, die Strelitzia Nicolai ist giftig für Katzen und Hunde. Blätter, Blüten und besonders die Samen können beim Fressen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen. Bei 70 cm Höhe hängen die Blätter in einer Höhe, die Katzen und mittelgroße Hunde gut erreichen. Wenn deine Tiere an Pflanzen knabbern, stell die Strelitzie in einen Raum, den sie nicht betreten. Abgeschnittene Blätter sammelst du sofort ein.
Schwere Vergiftungen sind bei Strelitzien selten, weil die festen, ledrigen Blätter für die meisten Tiere wenig verlockend sind. Junge Katzen und Welpen probieren aber vieles aus. Zeigt dein Tier nach dem Kontakt Erbrechen, Durchfall oder frisst es nicht mehr, ruf deine Tierarztpraxis an und nenne den Pflanzennamen. Für Kleinkinder gilt dieselbe Vorsicht, auch sie sollten keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Warum reißen die Blätter der Strelitzia Nicolai ein?
Die Blätter der Strelitzia Nicolai reißen ein, weil sie entlang ihrer Seitenadern aufspalten. In ihrer Heimat schützt das die großen Blätter vor Windbruch. In der Wohnung entstehen Risse durch Berührung, Luftzug oder trockene Luft. Bei zwei Pflanzen in einem Topf reiben sich die Blätter häufiger aneinander, wodurch sie etwas schneller einreißen. Das schadet der Pflanze nicht, und neue Blätter kommen glatt aus der Mitte. Weitere Arten der Gattung findest du in der Kategorie Strelitzia.