Platycerium Geweihfarn kaufen: hängende Pflanze mit gegabelten Wedeln
Der Platycerium Hertshoorn gehört zu den Geweihfarnen, die in den tropischen Wäldern Australiens und Südostasiens als Aufsitzerpflanzen auf Baumstämmen wachsen. Dort sammeln sie Wasser und herabfallende Blätter in einem Kranz aus runden, flachen Mantelblättern. Aus diesem Kranz wachsen die eigentlichen Wedel, die sich mehrfach gabeln und an ein Hirschgeweih erinnern. Ihre Oberfläche ist mit feinen, silbrigen Härchen bedeckt. Dieser Geweihfarn wird hängend gezogen und mit etwa 50 cm Größe geliefert. Verwandte Arten findest du in der Kategorie Geweihfarn.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Hell ohne direkte Mittagssonne, 1 bis 2 m vor einem Ost- oder Westfenster.
- Gießen: Den Ballen alle 7 bis 10 Tage für 10 bis 15 Minuten in Wasser tauchen.
- Größe: Geliefert mit ca. 50 cm Größe, Endgröße bis ca. 80 cm.
- Haustiere: Ungiftig für Katzen, Hunde und andere Haustiere.
- Pflegeaufwand: Mittel, er braucht Tauchbäder und feuchte Luft.
Welchen Standort braucht der hängende Geweihfarn?
Der Geweihfarn braucht einen hellen Platz ohne direkte Mittagssonne. Gut geeignet ist eine Ampel oder ein Deckenhaken 1 bis 2 m vor einem Ost- oder Westfenster. Dort bekommt er genug Licht für kräftige, silbrige Wedel. Pralle Sonne am Südfenster verbrennt die Wedel und hinterlässt braune, trockene Flecken. Steht er zu dunkel, bleiben die neuen Wedel kurz und gabeln sich kaum.
Denk beim Aufhängen daran, dass warme Luft nach oben steigt. Unter der Decke ist es im Winter oft 2 bis 3 °C wärmer und trockener als auf Tischhöhe. Hänge ihn deshalb nicht direkt über eine Heizung. Die Temperatur sollte zwischen 18 und 24 °C liegen und nicht unter 15 °C fallen. Ein helles Bad mit Fenster ist gut geeignet, weil die Luftfeuchtigkeit dort nach dem Duschen steigt.
Wie pflegst du den Platycerium richtig?
Am einfachsten gießt du den Geweihfarn, indem du den Wurzelballen alle 7 bis 10 Tage für 10 bis 15 Minuten in zimmerwarmes, kalkarmes Wasser tauchst. Danach lässt du ihn über dem Waschbecken abtropfen, bevor du ihn wieder aufhängst. Im Winter reicht ein Tauchbad alle 2 Wochen. Fühlen sich Ballen und Mantelblätter noch feucht an, wartest du. Zu viel Wasser lässt die Basis faulen, das ist der häufigste Pflegefehler.
Zusätzlich besprühst du die Pflanze bei laufender Heizung alle 2 bis 3 Tage, damit die Luftfeuchtigkeit über 50 % bleibt. Von April bis August gibst du einmal im Monat Grünpflanzendünger in halber Dosierung ins Tauchwasser. Die runden Mantelblätter am Ballen werden mit der Zeit braun, das ist normal: Sie schützen die Wurzeln und speichern Wasser. Entferne sie nicht. Auch den silbrigen Belag auf den Wedeln wischst du nicht ab, er schützt den Farn vor Austrocknung.
Ist der Geweihfarn giftig für Katzen und Hunde?
Nein, der Geweihfarn ist ungiftig für Katzen, Hunde und andere Haustiere. Er enthält keine Stoffe, die bei Tieren Vergiftungen auslösen. Weil er hängend gezogen wird, ist er für die meisten Tiere ohnehin außer Reichweite, und auch abgefallene Wedelstücke sind unbedenklich. Damit ist er eine gute Wahl, wenn du in einem Haushalt mit Katzen Pflanzen in die Höhe bringen möchtest. Weitere Arten für diese Situation findest du unter ungiftige Zimmerpflanzen.
Für welche Räume eignet sich der Geweihfarn?
Der Geweihfarn eignet sich für helle Bäder, Wohnzimmer und Schlafzimmer, in denen er hängend Platz findet. Im Bad profitiert er von der feuchten Luft, im Wohnzimmer setzt er vor einem Fenster oder in einer Raumecke einen Akzent auf Augenhöhe oder darüber. Mit etwa 50 cm Größe braucht er rundherum etwa 60 bis 70 cm Platz, damit die Wedel frei hängen können.
Auch im Büro ist er möglich, wenn dort jemand das Tauchbad übernimmt und die Luft im Winter nicht zu trocken ist. Wichtig ist ein stabiler Haken, denn der Ballen ist nach dem Tauchen deutlich schwerer. Plane den Platz so, dass du die Pflanze ohne Leiter abnehmen kannst, denn das Tauchbad steht alle 7 bis 10 Tage an. Weitere Pflanzen, die du von oben herabwachsen lassen kannst, findest du in der Kategorie Hängepflanzen fürs Zimmer.