Philodendron Pittieri kaufen: seltene Art mit großen Herzblättern
Der Philodendron pittieri stammt aus den feuchten Bergwäldern Costa Ricas und Panamas und wird im Handel nur selten angeboten. Er bildet große, herzförmige Blätter in glänzendem Dunkelgrün, die an langen Stielen sitzen und deutlich hervortretende Blattadern zeigen. In der Natur wächst er kriechend über den Waldboden und klettert an Stämmen empor, sobald er Halt findet. Du bekommst ihn im 12-cm-Topf mit einer Höhe von etwa 30 cm. Er passt zunächst auf ein Regal oder eine Fensterbank und kann später an einem Moosstab zu einer aufrechten Pflanze heranwachsen. Für Sammlerinnen ist er eine interessante Ergänzung.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Hell ohne direkte Mittagssonne, verträgt Halbschatten.
- Gießen: Alle 7 bis 10 Tage, wenn die Erde oben 2-3 cm trocken ist.
- Größe: Geliefert mit etwa 30 cm im 12-cm-Topf, Endgröße bis ca. 100 cm.
- Haustiere: Giftig für Katzen und Hunde.
- Pflegeaufwand: Gering bis mittel, eine Kletterhilfe lohnt sich.
Welchen Standort braucht der Philodendron pittieri?
Der Philodendron pittieri braucht einen hellen Platz ohne direkte Mittagssonne. Gut geeignet ist ein Abstand von 1 bis 2 m zu einem Ost- oder Westfenster. In seiner Heimat wächst er im Schatten großer Bäume, deshalb verträgt er auch halbschattige Plätze bis etwa 3 m vom Fenster. Dort wächst er langsamer, und die neuen Blätter bleiben kleiner. Direkte Sonne hinter Glas verbrennt die großen, dunklen Blätter. Weitere Arten für solche Plätze findest du bei den Halbschatten-Zimmerpflanzen.
Die Temperatur sollte zwischen 18 und 24 °C liegen und nicht unter 15 °C fallen. Normale Raumluft reicht aus. Als Art aus Bergwäldern profitiert er im Winter trotzdem von etwas höherer Luftfeuchtigkeit, etwa im hellen Badezimmer oder durch gelegentliches Besprühen.
Wie pflegst du den Philodendron pittieri richtig?
Gieße den Philodendron pittieri alle 7 bis 10 Tage, sobald die oberen 2 bis 3 cm der Erde trocken sind. Er braucht gleichmäßige Feuchtigkeit, nasse Erde führt aber schnell zu Wurzelfäule. Leere den Übertopf deshalb 15 Minuten nach dem Gießen aus. Im Winter genügt oft eine Wassergabe alle 14 Tage. Im Sommer gibst du alle 2 Wochen Grünpflanzendünger ins Gießwasser.
Weil er kriechend wächst, breiten sich die Triebe ohne Stütze flach über den Topfrand aus. Steckst du einen Moosstab in den Topf und bindest die Triebe locker an, wächst er aufrecht und bildet größere Blätter. Als Substrat eignet sich lockere Aroideenerde mit Rinde und Perlite, damit die Wurzeln genug Luft bekommen. Umtopfen ist etwa alle 2 Jahre im Frühjahr nötig. Wähle dann einen Topf mit 14 bis 15 cm Durchmesser. Staub auf den großen Blättern entfernst du mit einem feuchten Tuch.
Ist der Philodendron pittieri giftig für Katzen und Hunde?
Ja, der Philodendron pittieri ist für Katzen und Hunde giftig. Wie alle Philodendren gehört er zu den Aronstabgewächsen und enthält Calciumoxalat-Kristalle. Beim Kauen reizen die nadelförmigen Kristalle Mund, Zunge und Rachen. Typisch sind Speicheln, Schluckbeschwerden und Erbrechen. Stelle die Pflanze außer Reichweite deiner Tiere und kleiner Kinder auf. Beim Schneiden oder Umtopfen schützen Handschuhe die Haut vor dem Pflanzensaft.
Für welche Räume eignet sich der Philodendron pittieri?
Durch seine Toleranz für Halbschatten passt der Philodendron pittieri in Räume, in denen andere Pflanzen zu wenig Licht bekommen, etwa auf ein Regal im Wohnzimmer, in ein Schlafzimmer mit Nordfenster oder in ein helles Badezimmer. Im 12-cm-Topf braucht er anfangs wenig Platz. Am Moosstab gezogen wird er mit den Jahren zu einer aufrechten Pflanze von bis ca. 100 cm, die auf einem Hocker oder Sideboard steht.
Wer seltene Arten sammelt, findet im Philodendron pittieri eine Pflanze mit klarer, ruhiger Blattform, die sich gut mit bunten oder gelappten Sorten kombinieren lässt. Weitere Raritäten findest du bei den seltenen Zimmerpflanzen und in unserer Philodendron-Kollektion.