Lavendel Hidcote Blue kaufen: Duft und Farbe für die Sonnenseite
Der Lavendel „Hidcote Blue“ ist eine der bekanntesten Sorten des Echten Lavendels. Er wächst dicht und buschig, trägt schmale, silbergraue Blätter und bildet von Juni bis August dunkel violettblaue Blütenähren mit kräftigem Duft. Du bekommst ihn im 12-cm-Topf mit einer Liefergröße von etwa 20 cm. Damit passt er auf jede Fensterbank, in die Küche neben die Kräuter oder in einen Balkonkasten. Lavendel stammt aus dem Mittelmeerraum und ist an viel Sonne, trockene Luft und mageren Boden gewöhnt. Genau diese Bedingungen solltest du ihm in der Wohnung bieten, dann blüht er zuverlässig.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Direkt am Südfenster, mindestens 6 Stunden Sonne am Tag.
- Gießen: Im Sommer alle 5 bis 7 Tage, im Winter alle 2 bis 3 Wochen.
- Größe: Geliefert mit etwa 20 cm, Endgröße bis ca. 50 cm.
- Haustiere: Leicht giftig für Katzen und Hunde.
- Pflegeaufwand: Gering, wichtig sind Sonne und ein Rückschnitt nach der Blüte.
Welchen Standort braucht Lavendel in der Wohnung?
Lavendel braucht den sonnigsten Platz, den du hast, also direkt am Südfenster oder an einem Westfenster ohne Vorhang. Weniger als 6 Stunden direkte Sonne am Tag führen dazu, dass die Triebe lang und weich werden und kaum Blüten ansetzen. Eine Auswahl weiterer Pflanzen für diese Lage findest du bei unseren Zimmerpflanzen für das Südfenster. Hitze hinter der Scheibe macht dem Lavendel nichts aus, solange die Erde nicht dauerhaft nass ist.
Am besten blüht er, wenn er von Mai bis September draußen stehen darf. Ein sonniger Balkon oder eine Terrasse in Südlage reicht dafür völlig aus. Im Winter braucht er eine Ruhephase bei 5 bis 10 °C an einem hellen Ort, zum Beispiel im Treppenhaus, im kühlen Schlafzimmer oder im Wintergarten. Bleibt er den ganzen Winter bei 22 °C im Wohnzimmer, wird er schwach und blüht im nächsten Jahr deutlich weniger.
Wie pflegst du den Lavendel Hidcote Blue richtig?
Beim Gießen gilt: lieber zu wenig als zu viel. Im Sommer reicht es, alle 5 bis 7 Tage durchdringend zu gießen, wenn die Erde oben 2 bis 3 cm tief trocken ist. Im Winter genügt eine kleine Wassermenge alle 2 bis 3 Wochen. Nasse Füße verträgt Lavendel nicht. Leere den Übertopf deshalb 15 Minuten nach dem Gießen aus. Beim Umtopfen im Frühjahr eignet sich Kräutererde, die du mit einem Drittel Sand oder feinem Kies mischst.
Dünger braucht Lavendel kaum. Eine schwache Gabe Kräuterdünger alle 6 Wochen von April bis August reicht. Zu viel Stickstoff macht die Pflanze weich und mindert den Duft. Wichtiger ist der Schnitt: Nach der Blüte im August kürzt du alle Triebe um etwa ein Drittel ein, im März noch einmal leicht. Schneide dabei nie bis ins alte, blattlose Holz, denn daraus treibt Lavendel nur schwer wieder aus.
Ist Lavendel giftig für Katzen und Hunde?
Lavendel ist für Katzen und Hunde leicht giftig. Verantwortlich sind die ätherischen Öle, vor allem Linalool und Linalylacetat. Frisst ein Tier größere Mengen Blätter oder Blüten, können Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auftreten. Ein kurzes Beschnuppern ist unproblematisch. Stelle den Topf so, dass deine Katze nicht regelmäßig daran knabbert, und greife bei Tieren, die gern Pflanzen fressen, lieber zu ungiftigen Zimmerpflanzen. Für Menschen ist Lavendel unbedenklich, die Blüten werden sogar in der Küche verwendet.
Wofür eignet sich Lavendel im Topf?
Der kompakte Wuchs macht Hidcote Blue zu einer guten Wahl für die Küchenfensterbank, wo er neben Rosmarin und Thymian steht und du die Blüten für Tee, Desserts oder Duftsäckchen ernten kannst. Die tiefblaue Blütenfarbe ist unter den Zimmerpflanzen selten. Wer gezielt nach dieser Farbe sucht, findet weitere Arten bei unseren blauen Zimmerpflanzen. Auf dem Balkon lockt der Lavendel im Sommer Bienen und Hummeln an.
Weil Hidcote Blue bis ca. 50 cm hoch wird, bleibt er auch nach mehreren Jahren handlich. Ein Umtopfen alle 2 Jahre in einen Topf mit 2 bis 4 cm mehr Durchmesser reicht aus. Mit Sonne, wenig Wasser und dem jährlichen Rückschnitt hast du lange Freude an der Pflanze und an ihrem Duft.