Hatiora Salicornioides kaufen: ungiftiger Blattkaktus zum Hängen
Die Hatiora Salicornioides wächst in den Küstenwäldern Brasiliens auf Bäumen und gehört zu den Blattkakteen, ist also mit Rhipsalis und Weihnachtskaktus verwandt. Ihre Triebe setzen sich aus vielen kleinen, nur 1 bis 3 cm langen Gliedern zusammen, die wie winzige Flaschen aussehen. Daher kommt der Name Flaschenkaktus. Die Pflanze hat keine Stacheln, verzweigt sich stark und hängt mit der Zeit über den Topfrand. Sie kommt im 12-cm-Topf mit rund 15 cm Höhe zu dir. Wenn du ungewöhnliche Wuchsformen magst und eine Pflanze suchst, die auch mit Haustieren unbedenklich ist, passt sie gut zu dir.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Hell bis halbschattig, 1 bis 2 m vom Ost- oder Westfenster, keine pralle Mittagssonne.
- Gießen: Alle 10 bis 14 Tage, im Winter alle 3 Wochen.
- Größe: Geliefert mit rund 15 cm, Triebe werden bis ca. 60 cm lang.
- Haustiere: Ungiftig für Katzen, Hunde und andere Haustiere.
- Pflegeaufwand: Gering, verzeiht ein vergessenes Gießen.
Welchen Standort braucht die Hatiora Salicornioides?
Die Hatiora braucht einen hellen Platz ohne pralle Mittagssonne, zum Beispiel 1 bis 2 m von einem Ost- oder Westfenster entfernt. In ihrer Heimat wächst sie im lichten Schatten der Baumkronen, deshalb verträgt sie Morgen- und Abendsonne gut, starke Sommersonne hinter Glas dagegen weniger. Bekommt sie zu viel Sonne, färben sich die Glieder rötlich. Das schadet ihr nicht, ist aber ein Hinweis, sie etwas weiter vom Fenster wegzurücken.
Steht sie zu dunkel, werden die Glieder lang, dünn und blassgrün, und die Blüte bleibt aus. Von Mai bis September kann sie auch draußen an einem geschützten, halbschattigen Platz auf Balkon oder Terrasse stehen, solange die Nächte über 12 °C bleiben. Weil die Triebe überhängen, sieht sie in einer Ampel, auf einem Regalbrett oder einem Pflanzenständer am schönsten aus. Mehr Pflanzen mit dieser Wuchsform findest du unter hängende Sukkulenten.
Wie pflegst du die Hatiora richtig?
Gieß die Hatiora von Frühjahr bis Herbst alle 10 bis 14 Tage, sobald die Erde etwa zur Hälfte abgetrocknet ist. Als Waldkaktus braucht sie mehr Wasser als Wüstenkakteen, Staunässe verträgt sie aber genauso wenig. Kipp Wasser im Untersetzer oder Übertopf nach 15 Minuten aus. Im Winter gießt du nur noch alle 3 Wochen. Weiches, kalkarmes Wasser wie abgestandenes Leitungswasser oder Regenwasser bekommt ihr am besten.
Von April bis August gibst du alle 4 Wochen Kakteendünger in halber Dosis ins Gießwasser. Damit sie im Frühjahr blüht, braucht sie im Winter eine kühle Ruhephase: 6 bis 8 Wochen bei 10 bis 15 °C, zum Beispiel in einem hellen, kaum beheizten Schlafzimmer, mit wenig Wasser. Danach stellst du sie wieder wärmer. Umtopfen ist alle zwei bis drei Jahre nach der Blüte fällig, am besten in lockere Kakteenerde mit etwas Orchideensubstrat.
Ist die Hatiora giftig für Katzen und Hunde?
Nein, die Hatiora Salicornioides ist ungiftig für Katzen, Hunde und andere Haustiere. Sie hat außerdem keine Stacheln, an denen sich Tiere verletzen könnten. Du kannst sie also auch auf eine niedrige Fensterbank oder ein Sideboard stellen. Einziger Haken: Die Glieder brechen leicht ab, wenn eine Katze mit den Trieben spielt. Für neugierige Tiere ist ein Platz in einer Ampel deshalb oft die bessere Lösung. Weitere unbedenkliche Arten findest du in der Kategorie ungiftige Zimmerpflanzen.
Warum verliert die Hatiora Glieder oder wird weich?
Weiche, glasige oder braune Glieder entstehen fast immer durch zu viel Wasser. Prüf, ob die Erde zwischen dem Gießen wirklich antrocknet und ob Wasser im Übertopf steht. Entferne matschige Teile und gieß in den nächsten Wochen sparsamer. Fallen dagegen gesunde, grüne Glieder ab, war die Pflanze meist einer Erschütterung, einem Standortwechsel oder einer starken Temperaturänderung ausgesetzt. Abgefallene Glieder steckst du einfach in trockene Kakteenerde, nach 2 bis 4 Wochen bilden sie Wurzeln.