Ctenanthe Oppenheimiana kaufen: große, ungiftige Blattschmuckpflanze für den Halbschatten
Die Ctenanthe Oppenheimiana gehört zu den Pfeilwurzgewächsen und stammt aus den Regenwäldern Brasiliens, wo sie im Unterwuchs wächst. Ihre lanzettförmigen Blätter werden bis zu 40 cm lang. Oben sind sie dunkelgrün mit silbrig-grauen Streifen, die wie eine Fischgräte von der Mittelrippe abgehen, die Unterseite ist kräftig weinrot. Typisch für die Familie: Abends heben sich die Blätter und falten sich leicht nach oben, morgens senken sie sich wieder. Diese Pflanze kommt mit 100 cm Höhe im Topf mit 21 cm Durchmesser und ist damit bereits eine stattliche Bodenpflanze. Weitere Arten der Gattung findest du bei Ctenanthe.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Halbschattig, 1,5-3 m vom Fenster, keine direkte Sonne.
- Gießen: Zweimal pro Woche kleine Mengen, Erde konstant leicht feucht.
- Größe: Geliefert mit 100 cm Höhe, Endgröße bis ca. 130 cm.
- Haustiere: Ungiftig für Katzen und Hunde.
- Pflegeaufwand: Mittel, braucht Feuchte und erhöhte Luftfeuchtigkeit.
Welchen Standort braucht die Ctenanthe Oppenheimiana?
Die Ctenanthe Oppenheimiana braucht einen halbschattigen Standort ohne direkte Sonne, etwa 1,5-3 m von einem Ost- oder Westfenster oder direkt neben einem Nordfenster. Direktes Licht bleicht die silbrige Zeichnung aus, die Blätter werden blass und rollen sich ein. Auch an hellen Plätzen ohne Sonne bleibt das Muster kräftig. Sehr dunkle Ecken mehr als 4 m vom Fenster entfernt sind dagegen ungünstig, dort bildet sie kaum neue Blätter. Mehr Pflanzen für solche Standorte findest du bei den großen Zimmerpflanzen für wenig Licht.
Die Temperatur liegt am besten bei 18 bis 25 °C. Kalte Zugluft von gekippten Fenstern oder einer Balkontür im Winter verursacht braune Blattränder. Wichtig ist eine Luftfeuchtigkeit von über 50 %. Im Winter, wenn die Heizungsluft trocken ist, besprühst du die Blätter alle 2 bis 3 Tage mit kalkarmem Wasser oder stellst einen Luftbefeuchter in die Nähe.
Wie pflegst du die große Ctenanthe richtig?
Gieße die Ctenanthe zweimal pro Woche mit kleinen Mengen von 200 bis 300 ml, damit die Erde konstant leicht feucht bleibt. Sie verträgt weder ausgetrocknete Erde noch Staunässe. Trocknet der Ballen aus, rollen sich die Blätter innerhalb eines Tages ein. Steht sie dauerhaft nass, werden die Stiele an der Basis braun und weich. Leere den Übertopf deshalb nach 15 Minuten. Im Winter reicht Gießen einmal pro Woche. Verwende abgestandenes oder gefiltertes Wasser, Kalk und Chlor führen zu braunen Blattspitzen.
Von April bis September gibst du alle 2 Wochen flüssigen Grünpflanzendünger in halber Dosis, im Winter keinen. Wische die großen Blätter alle 4 Wochen mit einem feuchten Tuch ab und prüfe dabei die Unterseiten auf Spinnmilben, die in trockener Luft auftreten. Alte, braune Blätter schneidest du direkt über der Erde ab. Umgetopft wird alle 2 Jahre im Frühjahr in lockere, humusreiche Erde, bei dieser Größe in einen Topf mit 24 bis 25 cm Durchmesser.
Ist die Ctenanthe Oppenheimiana giftig für Katzen und Hunde?
Nein, die Ctenanthe Oppenheimiana ist ungiftig für Katzen, Hunde und andere Haustiere. Wie Calathea und Maranta gehört sie zu den Pfeilwurzgewächsen, die die ASPCA als unbedenklich führt. Du kannst die große Pflanze also ohne Sorge auf den Boden stellen, auch in Kinderzimmern. Angeknabberte Blätter wachsen allerdings nicht nach. Weitere sichere Arten findest du bei den ungiftigen Zimmerpflanzen.
Für welche Räume eignet sich die Ctenanthe mit 100 cm?
Mit 100 cm Höhe eignet sich die Ctenanthe als Bodenpflanze für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Bäder mit Fenster. Im Bad profitiert sie von der hohen Luftfeuchtigkeit, im Schlafzimmer mit Nordfenster vom weichen Licht. Neben dem Sofa oder in einer halbschattigen Ecke bringt ihr gemustertes Laub Farbe in Räume, in denen andere große Pflanzen zu wenig Licht bekommen. Plane wegen der ausladenden Blätter etwa 60 cm Breite und 30 cm Abstand zur Wand ein, damit sich die Blätter abends frei aufrichten können und nicht an Möbeln scheuern.