Mexikanische Bergpalme kaufen: ungiftige Zimmerpalme für halbschattige Plätze
Die Mexikanische Bergpalme, botanisch Chamaedorea Elegans, wächst im Unterholz der Bergwälder im Süden Mexikos und in Guatemala. Dort steht sie im Schatten hoher Bäume, deshalb kommt sie im Zimmer mit deutlich weniger Licht aus als viele andere Palmen. Sie bildet mehrere dünne, grüne Stämmchen, an denen hellgrüne, fein gefiederte Wedel weich nach außen fallen. Bereits seit dem 19. Jahrhundert wird sie in Europa als Zimmerpalme gehalten. Diese Pflanze kommt mit 55 cm Höhe im Topf mit 17 cm Durchmesser und passt damit auf Möbel oder einen Pflanzenhocker. Weitere kompakte Arten findest du bei den kleinen Palmen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Hell bis halbschattig, 1-2 m vom Fenster, keine direkte Sonne.
- Gießen: Einmal pro Woche, obere 2 cm antrocknen lassen.
- Größe: Geliefert mit 55 cm Höhe, Endgröße bis ca. 150 cm.
- Haustiere: Ungiftig für Katzen und Hunde.
- Pflegeaufwand: Gering, gut für Einsteiger geeignet.
Welchen Standort braucht die Mexikanische Bergpalme?
Die Mexikanische Bergpalme braucht einen hellen bis halbschattigen Platz ohne direkte Sonne. Gut passen Standorte 1-2 m von einem Ost- oder Nordfenster oder 2-3 m von einem Süd- oder Westfenster entfernt. Direkte Mittagssonne hinter Glas bleicht die Wedel aus und verursacht braune, trockene Stellen. Völlige Dunkelheit verträgt sie dagegen nicht: In einem Raum ohne Fenster wächst sie nur mit einer Pflanzenlampe, die 8 bis 10 Stunden am Tag leuchtet.
Bei 18 bis 24 °C fühlt sie sich wohl, unter 12 °C sollte die Temperatur nicht fallen. Kalte Zugluft von gekippten Fenstern im Winter und warme Luft direkt über dem Heizkörper machen ihr gleichermaßen zu schaffen, beides führt zu braunen Spitzen. Im Sommer darf sie an einen schattigen, windgeschützten Platz auf dem Balkon. Weitere Pflanzen für solche Standorte findest du bei den Zimmerpflanzen für den Halbschatten.
Wie pflegst du die Mexikanische Bergpalme richtig?
Gieße die Mexikanische Bergpalme einmal pro Woche, sobald die oberen 2 cm Erde angetrocknet sind. Im 17-cm-Topf brauchst du dafür etwa 250 bis 400 ml Wasser. Gieße langsam, bis unten etwas herausläuft, und leere den Übertopf nach 15 Minuten. Dauerhaft nasse Erde lässt die Wurzeln faulen, das zeigt sich an Wedeln, die von innen her gelb werden. Im Winter, wenn sie langsamer wächst, reicht Gießen alle 10 bis 14 Tage. Abgestandenes, kalkarmes Wasser beugt Kalkflecken vor.
Von April bis September gibst du einmal im Monat flüssigen Grünpflanzendünger in halber Dosis, im Winter pausierst du. Braune Blattspitzen entstehen meist durch trockene Heizungsluft, eine Schale mit Wasser in der Nähe hilft. Kontrolliere die Unterseiten der Wedel alle 2 bis 3 Wochen auf Spinnmilben, die sich als feine Gespinste und helle Sprenkel zeigen. Eine lauwarme Dusche entfernt Staub und Schädlinge. Umgetopft wird alle 2 bis 3 Jahre im Frühjahr.
Ist die Mexikanische Bergpalme giftig für Katzen und Hunde?
Nein, die Mexikanische Bergpalme ist ungiftig für Katzen, Hunde, Kaninchen und andere Haustiere, die ASPCA führt sie ausdrücklich als unbedenklich. Sie ist damit eine sichere Wahl für Haushalte mit Tieren und für Kinderzimmer. Viele Katzen knabbern gern an den fein gefiederten Wedeln, das schadet vor allem der Palme, denn die angefressenen Fiedern werden braun. Weitere sichere Arten findest du bei den ungiftigen Pflanzen für Katzen.
Für welche Räume eignet sich die Bergpalme mit 55 cm?
Mit 55 cm Höhe eignet sich die Bergpalme für Plätze auf Möbeln oder einem Hocker: neben dem Bett im Schlafzimmer, auf der Kommode im Flur mit Tageslicht oder auf einem Beistelltisch im Wohnzimmer. Im Badezimmer mit kleinem Fenster fühlt sie sich wegen der höheren Luftfeuchtigkeit wohl. In der Küche verträgt sie die wechselnden Temperaturen, solange sie nicht direkt neben dem Herd steht. Weil sie langsam wächst, bleibt sie mehrere Jahre in dieser handlichen Größe, bevor sie auf den Boden umzieht.