Brighamia Insignis kaufen: seltene Hawaii-Palme für das sonnige Fenster
Die Brighamia Insignis wächst ursprünglich an steilen Felsklippen der hawaiianischen Inseln Kauaʻi und Niʻihau und ist dort in der Natur nahezu verschwunden. Die Pflanzen im Handel stammen aus gärtnerischer Vermehrung. Trotz des Namens Hawaii-Palme ist sie keine Palme, sondern gehört zu den Glockenblumengewächsen. Typisch ist der dicke, nach oben schmaler werdende Stamm, der Wasser speichert, und an der Spitze ein Schopf aus glänzenden, löffelförmigen Blättern. Im Herbst und Winter bildet sie mit etwas Glück hellgelbe, trompetenförmige Blüten mit einem Duft nach Vanille. Diese Pflanze kommt mit 37 cm Höhe im Topf mit 12 cm Durchmesser. Weitere ungewöhnliche Arten findest du bei den seltenen Zimmerpflanzen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Standort: Sehr hell, direkt am Süd- oder Westfenster mit etwas Sonne.
- Gießen: Alle 7 bis 14 Tage, nur wenn die Erde angetrocknet ist.
- Größe: Geliefert mit 37 cm Höhe, Endgröße bis ca. 100 cm.
- Haustiere: Leicht giftig, der Milchsaft kann reizen.
- Pflegeaufwand: Gering bis mittel, wichtig sind viel Licht und wenig Wasser.
Welchen Standort braucht die Brighamia Insignis?
Die Brighamia braucht einen sehr hellen Platz direkt am Fenster, am besten nach Süden oder Westen mit 3 bis 4 Stunden Sonne am Tag. In ihrer Heimat steht sie offen an sonnigen Felswänden, im Zimmer ist das Licht hinter Glas deutlich schwächer. Gewöhne sie nach dem Kauf über 2 Wochen langsam an die volle Sonne, indem du sie zuerst einen halben Meter vom Fenster entfernt stellst. Steht sie zu dunkel, wird der Stamm dünn und die Blätter fallen ab.
Die Temperatur liegt am besten zwischen 18 und 26 °C. Unter 15 °C stellt sie das Wachstum ein und wirft Blätter ab, kalte Fensterscheiben im Winter solltest du deshalb mit etwas Abstand meiden. Im Sommer kann sie an einen sonnigen, regengeschützten Platz auf Balkon oder Terrasse, solange die Nächte über 15 °C liegen. Mehr Pflanzen für solche Plätze findest du bei den Zimmerpflanzen für das Südfenster.
Wie pflegst du die Hawaii-Palme richtig?
Gieße die Hawaii-Palme alle 7 bis 14 Tage und nur dann, wenn die oberen 3 cm Erde trocken sind. Ihr Stamm speichert Wasser wie bei einer Sukkulente, deshalb verträgt sie eine vergessene Gießrunde gut, Staunässe dagegen nicht. Ein weicher, eingesunkener Stamm ist ein Zeichen für Fäulnis durch zu viel Wasser. Im Winter, wenn sie weniger Licht bekommt, reicht Gießen alle 2 bis 3 Wochen. Verwende durchlässige Kakteenerde mit Sand oder Bims und einen Topf mit Abflussloch.
Von April bis September gibst du einmal im Monat Kakteendünger in halber Dosis, im Winter keinen. Dass sie im Herbst und Winter einen Teil ihrer Blätter verliert, ist normal: Sie reagiert damit auf die kürzeren Tage und treibt im Frühjahr neu aus. Kontrolliere die Blattunterseiten alle 2 Wochen auf Spinnmilben, feine Gespinste und gesprenkelte Blätter. Bei Befall duschst du die Blätter lauwarm ab und erhöhst kurzzeitig die Luftfeuchtigkeit.
Ist die Brighamia giftig für Katzen und Hunde?
Die Brighamia gilt als leicht giftig. Wird ein Blatt oder der Stamm verletzt, tritt ein milchiger Saft aus, der Haut und Schleimhäute von Katzen, Hunden und Menschen reizen kann. Knabbert ein Tier daran, sind Speicheln und Magenbeschwerden möglich. Stelle sie deshalb auf eine Fensterbank, an die Tiere nicht herankommen, und wasche dir nach dem Entfernen von Blättern die Hände. Kleine Kinder sollten nicht unbeaufsichtigt an die Pflanze gelangen.
Für welche Räume eignet sich die Brighamia?
Mit 37 cm Höhe eignet sich die Brighamia für die sonnige Fensterbank im Wohnzimmer, im Wintergarten oder im hellen Arbeitszimmer mit großem Südfenster. Weil sie langsam wächst, behält sie ihre Form über Jahre und braucht keinen Rückschnitt. Da ihr Stamm Wasser speichert, kommt sie auch mit einer Woche Urlaub ohne Gießen zurecht. Wer weitere genügsame Pflanzen für helle Plätze sucht, findet sie bei den Zimmerpflanzen, die wenig Wasser brauchen.